EU-Projekt

„Fairness, Fitness, Future – von gut zu Spitze für KMU. Fair zum Erfolg erfordert spezielle berufliche und soziale Kompetenzen.“

Am 25.09.2009 startete dieses 2jährige Projekt als Innovationstransferprojekt im Rahmen des EU-Programms für Lebenslanges Lernen Leonardo da Vinci.

7 Partner aus 6 Ländern wollen gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, Werteorientierung in europäischen KMU wieder bewusst zu machen und daraus Erfolg zu definieren.

Die Partner sind:

-          bbw Bildungszentrum Frankfurt (Oder) (Deutschland) als Projektträger

-          Anda, Berlin (Deutschland)

-          CEFORALP, Lyon (Frankreich)

-          Noema, Lohilahti (Finnland)

-          OPZL, Zielona Gora (Polen)

-          Skillab, Turin (Italien)

-          UPM, Barcelona (Spanien)

Ausgangspunkt:

Wir erleben im Alltag eine Vielzahl von Unternehmer, die den Mut hatten, vor 10-15 Jahren ein kleines bzw. mittleres Unternehmen zu gründen. In diesen Unternehmen ist in der Regel sehr viel fachliche Kompetenz vorhanden. Es werden gute Produkte und Leistungen angeboten. Viele sind damit gut lebensfähig, aber immer mittendrin im “Teufelskreis“: keine Zeit für strategische Arbeit –> keine klaren langfristigen Ziele–> keine Möglichkeit, Verantwortung zu übergeben –> unzufriedene Mitarbeiter –>stressiger Arbeitsalltag –> gestresste Unternehmer –> keine Zeit für Strategie.
Der gegenwärtige Trend im Ergebnis der Globalisierung nach immer schneller, immer billiger, Lieferanten und Mitarbeiter immer mehr unter Druck setzen, trifft KMU in allen europäischen Ländern.

Wir können mit unserem Projekt nicht die großen „Weltprobleme“ lösen, aber wir haben die Hoffnung, aus zu schaffenden Insellösungen heraus immer mehr KMU zu gewinnen und damit auch das Vertrauen in die eigene Kraft zu stärken. Es kann zunächst nur ein kleiner, regional begrenzter Beitrag sein. Wir haben die Vision, den international stärker werdenden Ruf nach Rückbesinnung auf Werte mit unserer ganz konkreten Methode unterstützen zu können. Damit würde nicht nur ein Nutzen für die Mitarbeiter und Partner der beteiligten Unternehmen hinsichtlich Arbeitsfreude und Effizienz entstehen, sondern auch die Bedeutung des wirtschaftlichen Faktors von KMU gestärkt werden.
Es ist nach unseren Erfahrungen möglich, mit der richtigen Unternehmensorganisation langfristig erfolgreich zu sein mit Freude an der Arbeit.

Beschreibung:

Das bbw Bildungszentrum Frankfurt (Oder) entwickelte im Rahmen eines EQUAL-Projektes gemeinsam mit anda und kleinen und mittleren Unternehmen Brandenburgs ein Modell, das bei konsequenter Anwendung Erfolg langfristig garantiert, wenn bestimmte Bedingungen eingehalten werden. Das Modell heißt „Von gut zu Spitze“ und beinhaltet einfache Methoden zur Kompetenzentwicklung für Unternehmer und ihre Mitarbeiter. Dabei sind diese Methoden nicht neu erfunden, aber verständlich aufbereitet und für kleine und mittlere Unternehmen anwendbar gemacht.

Mit Hilfe einer Metapher, die das Unternehmen als Ganzes, als „Haus“ sieht, sollen alle Wechselbeziehungen in der Firma und zu Partnern und Kunden von außen her betrachtet werden. Ziel ist, die Firma – das „Haus“ – so auszugestalten, dass sie auch in der Zukunft auf dem Markt erfolgreich ist.

Ein solch langfristiger Erfolg ist das Resultat einer bestimmten Denk- und Handlungsweise des Unternehmers und aller Mitarbeiter, bei der der Fairnessgedanke eine entscheidende Rolle spielt. Fair nach innen und nach außen, offen für Veränderungen und Vertrauen in die eigene Kraft.

Zielgruppen des Projektes sind:

-          Führungskräfte in verantwortlichen Positionen, die den Mut zur Veränderung haben und bereit sind für Offenheit und Toleranz,

-          Mitarbeiter der Unternehmen,

-          Auszubildende, die in solchen Unternehmen arbeiten wollen.

Die beteiligten europäischen Partner werden zuerst das von bbw und anda entwickelte Modell an die Bedingungen in ihren Ländern anpassen und anschließend Firmen gewinnen, die an diesem Konzept interessiert sind und es anwenden wollen. Diese Anwendung beginnt noch während der Laufzeit dieses Innovationstransferprojektes bei fachlicher Begleitung durch unsere Projektpartner. Erste Erfahrungen können in den einzelnen Teilnehmerländern gesammelt und verallgemeinert werden.

Die unterschiedlichen nationalen Kulturen und Arbeitsweisen werden dabei in das Modell implementiert.

Am Ende der Projektlaufzeit ist ein europäisches Modell entstanden, wie Unternehmen mit fairen Mitteln und Methoden langfristig auf dem Markt erfolgreich sind. Zugleich wurden durch die beteiligten Firmen Praxisbeispiele geschaffen, die beweisen, dass das Modell international anwendbar ist und einen Beitrag leisten kann zu mehr Werteorientierung im europäischen Rahmen

Kick-off-Meeting in Frankfurt (Oder)

Am 12. und 13. November 2009 fand in Frankfurt (Oder) das Kick-off-Meeting  des Projektes statt.

Die Partner waren vertreten durch:

bbw                 – Bodo Teubert, Klaus-Dieter Dölves

anda                – Dr. Annerose Giewoleit

CEFORALP    – Odile Moincourt, Fanny Lepinay

NOEMA          – Damian Brown

OPZL              – Jaroslaw Nieradka,  Bernadetta Holak

Skillab             – Monica Pignatelli

UPM               – Miquel Marsal

Das Treffen fand in einer sehr offenen Atmosphäre statt. Einige der Partner kannten sich bereits aus anderen Projekten, andere lernten sich hier erstmals persönlich kennen.

bbw und anda schufen von Anfang an solche Rahmenbedingungen, die eine lockere und zugleich kreative Arbeitsatmosphäre garantierten.

Nachdem alle Partner sich und ihre Institutionen vorgestellt hatten, informierten bbw und anda ausführlich über das Modell „Von gut zu Spitze – fair zum Erfolg“. Es wurde schnell deutlich, dass die ausländischen Partner sehr am Transfer und an möglichst umfangreichen Informationen über die praktische Anwendung in Firmen interessiert sind.

Deshalb wurde die 3. Fachkonferenz „Von gut zu Spitze – fair zum Erfolg“  im Rahmen dieses Kick-off durchgeführt. Die Projektpartner hatten hier die Möglichkeit, aus dem Munde von Unternehmern, die an der Entwicklung des Modells in EQUAL beteiligt waren bzw. dieses in ihren Firmen selbst realisieren, die Stärken des Modells erläutert zu bekommen.

Gemeinsam wurden von den Partnern die nächsten Schritte bei der Realisierung des Projektes vereinbart.

Bilaterale Treffen in den Partnerländern fanden zwischen Januar 2010 und März 2010 statt.

Näheres finden Sie in den jeweiligen Länderordnern.

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